Nordkap / 11 Tage Erlebnisreise
NONOR
Europa / Norwegen
Erlebnisreisen
Bilder
Highlights
- Nordkap: Europas nördlichster Punkt
- Katamarantour durch die Inselwelt des Inari-Sees
- Naturschauspiel Abisko-Canyon
- Bootsfahrt im Trollfjord auf den Lofoten
- Besuch in der Silberschmiede von Kautokeino
- Einblicke in die Sámi-Kultur
Leistungen
- Erlebnisreise mit höchstens 12 Gästen
- Garantierte Durchführung aller Termine
- Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück (https://www.bahnanreise.de/geltungsbereich)
- Linienflug mit Lufthansa nach Tromsø und zurück mit Discover Airlines von Harstad (Buchungsklasse W)
- Transfers im Reiseland
- Reiseminibus mit Klimaanlage
- Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung
- 10 Übernachtungen in Hotels und in einer Lodge
- Täglich Frühstück, 9 x Abendessen
- Besuch der Nordkapp-Halle
- Besuch einer Silberschmiede
- Wissensdurst im Siida-Museum in Inari stillen
- Katamarantour auf dem Inari-See
- Besuch im Icehotel in Jukkasjärvi
- Bootsfahrt durch den Trollfjord auf den Lofoten
- Eintrittsgelder
- Kauf und Schutz von 34 m² Regenwald in deinem Namen
Weitere Leistungen
- Einzelzimmer: 900 €
- Zubringerflüge nach/von Frankfurt: ab 200 €

Reiseagentur Heike Plümacher
Heidackerstr. 16
40764 Langenfeld
Tel.: +49 (0) 212 2334486
Email: h.pluemacher@reiseagentur.org
Heidackerstr. 16
40764 Langenfeld
Tel.: +49 (0) 212 2334486
Email: h.pluemacher@reiseagentur.org
Termine & Buchung
Reiseverlauf
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1. Tag Auf gen Norden!
Auch nichts im Koffer vergessen? Heute beginnt dein Weg nach Sápmi, ins Land der Sámi, das sich über Norwegen, Finnland und Schweden erstreckt. Tromsø empfängt dich mit arktischer Klarheit: frische Luft, weite Blicke und dieses Gefühl, dass hier oben alles ein bisschen näher an der Natur ist. Deine Reiseleitung freut sich auf dich und nimmt dich nach der Landung am Flughafen in Empfang.
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2. Von Tromsø nach Alta
Wir fahren entlang der Küste von Nord-Troms, vorbei an Fjorden, Bergflanken und Wasser, das das Licht wie ein Spiegel zurückwirft. Unterwegs halten wir in Storslett: Im Nord Troms Museum und im HALTI Kulturcenter bekommen wir einen Einblick in die regionale Kultur und Natur – und genau das macht Lust auf mehr. Denn auf dieser Reise werden wir noch viel tiefer in Geschichte, Gegenwart und Naturverbundenheit dieser Region eintauchen. Danach geht es weiter Richtung Alta, begleitet von dem Gefühl, dass der Norden mit jedem Kilometer größer wird.
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3. Alta
Du erlebst Alta von seiner eindrucksvollsten Seite: Im Museum und draußen bei den Felszeichnungen stehst du vor Zeugnissen, die Jahrtausende überdauert haben. Die von 2.000 bis 6.200 Jahre alten Felszeichnungen zeigen das Leben der Jäger und Fischer und umfassen Nordeuropas größte und reichste Felszeichnungsfelder. Wir bekommen ein Bild davon, wie lange Menschen hier schon mit der Natur leben. Danach gehört der Nachmittag dir. Bummele zum Beispiel durch Altas Zentrum und nutze die Zeit ganz nach deinem Tempo: vielleicht ein Blick in die Nordlichtkathedrale, vielleicht einfach durch die kleine Stadt schlendern. Und wenn dich die Natur mehr ruft als der Stadtspaziergang, startest du direkt an der Lodge zu einer Wanderung entlang des Flusses – entweder nur ein Stück auf dem schönen Waldpfad oder, für erfahrene Wandernde, weiter bis zum Orvvosfossen-Wasserfall (ca. 2 Stunden pro Strecke; mittlerer bis hoher Schwierigkeitsgrad).
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4. Nordkap
Wir fahren zunächst entlang des Altafjords und dann weiter nach Norden über die Hochebenen Finnmarks. Hier prägt vor allem die offene Landschaft das Bild: lange Sichtachsen, kaum Bebauung, große Himmel. Die Finnmark, Norwegens nördlichste und flächenmäßig größte Provinz, ist zudem durch ihre arktische Natur, die Kultur der indigenen Samen und extreme Wetterbedingungen geprägt. In Olderfjord erreichen wir wieder die Küste. Anschließend geht es auf der E69 immer wieder küstennah bis zum Nordkap. Hier stehst du auf einem Hochplateau mit steilen Klippen über der Barentssee. Bei klarer Sicht wirkt der Horizont hier oben besonders weit. In der Nordkapphalle vertiefen wir das, was wir draußen fühlen: Geschichten, Zusammenhänge und Leben am Rand Europas. Danach fahren wir weiter zu unserem Unterkunftsort Honningsvåg.
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5. Auf nach Finnland
Du startest den Tag mit Küste und endest in Weite. Sobald es hinauf auf die Hochebene Finnmarksvidda geht, verändert sich alles: Die Landschaft wird stiller, größer, faszinierend. In Karasjok hältst du in einem Ort, der als Zentrum samischer Kultur in Nordnorwegen gilt. Hier sind Sprache und Tradition Alltag. Etwa 90% der Bevölkerung sprechen Samisch. Im Herbst und Winter weiden hier rund 60.000 Rentiere. Danach überquerst du die Grenze nach Finnland und näherst dich dem Inari-See, dem größten See in Sápmi.
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6. Sámi-Wissen & Inselwelten auf dem Inari-See
Wir widmen den Tag der Bilderbuchnatur des Inari-Sees und kommen der Sámi-Kultur im Siida Museum ganz nah: Du bekommst einen kompakten, sehr anschaulichen Einblick in Geschichte, Alltag und Naturbezug der Sámi. Am Nachmittag gleiten wir mit einem elektrischen Hybrid-Katamaran über den Inarisee, vorbei an unzähligen Inseln. Genau genommen sind es 3.300 Inseln, die die Landschaft so abwechslungsreich machen. Eine von ihnen ist die heilige Ukko-Insel, die bis ins 19. Jahrhundert als Opferstätte der Sámi genutzt wurde. Wir fahren um die Insel herum und bewundern Ukko aus kurzer Distanz. Das Wasser des Sees ist oft spiegelglatt, das Licht weich, und plötzlich merken wir: Hier oben ist »unterwegs sein« manchmal schon das eigentliche Erlebnis.
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7. Über Kautokeino nach Enontekiö
Du fährst zurück über Karasjok nach Kautokeino und besuchst die Silberschmiede der Familie Juhls. Ihr Handwerk erzählt von Herkunft, Stolz und Kreativität. Danach geht es weiter nach Enontekiö, einem kleinen Ort im finnischen Lappland, umgeben von viel Weite, Wald und nordischer Landschaft. Hier begrüßt uns die samische Familie Vuontisjärvi mit ganz viel Herzlichkeit in ihrer familiengeführten Unterkunft.
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8. Von Enontekiö zum Eishotel bis nach Abisko und Björkliden
Heute geht es in unser drittes Land auf der Reise: Schweden. Von Enontekiö erreichen wir schnell den Grenzfluss Muonioälven. Rund 100 km weiter südlich trifft er auf den Torneälv, dem wir heute noch mehrmals begegnen – aus diesem Fluss werden auch die Eisblöcke für das Eishotel gewonnen. In Karesuando überqueren wir den Fluss und fahren durch karge Wälder und kleine Ortschaften. Ab Vittangi fallen die überraschend gut ausgebauten Straßen auf: Über diese Strecke wird Erz aus der Mine bei Pajala nach Svappavaara transportiert, von wo es per Bahn weitergeht und schließlich per Schiff in die Welt hinaus. Kurz vor Kiruna erreichen wir Jukkasjärvi, dem Geburtsort des originalen Eishotels. Es entsteht jedes Jahr komplett neu. Wir besuchen heute das Icehotel 365, das ganzjährig geöffnet ist. Die Eiskunst wird regelmäßig erneuert, das Gebäude bleibt bestehen. Auf dem Gelände sammeln Solarpanels in den Monaten der Mitternachtssonne Energie, mit der das Icehotel 365 und die Eishallen das ganze Jahr gekühlt werden. Weiter geht die Reise vorbei an Kiruna in den nördlichen Ort Abisko. Dieser ist bekannt für den gleichnamigen Nationalpark, der 1909 gegründet wurde und damit zu den ältesten Nationalparks Schwedens zählt. An der Parkstation legen wir einen Stopp ein, besuchen den Abisko Canyon und vertreten uns die Beine, bevor wir in unserer heutigen Unterkunft in Björkliden ankommen. Hier hast du einen weiten Blick auf die Bergformation »Lapporten«, dem Tor nach Lappland.
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9. Zurück nach Norwegen: Fjordpanoramen bis nach Svolvær
Heute geht es wieder zurück nach Norwegen. Aus dem Gebirge fahren wir hinab Richtung Meereshöhe, und die Landschaft wird Schritt für Schritt wieder grüner – bis sich plötzlich der Blick auf den Rombaksfjord öffnet. Bei schönem Wetter machen wir einen Halt an einem Aussichtspunkt und genießen das Panorama, bevor es auf der E10 weitergeht: erst entlang des Ofotfjords, dann am Vestfjord entlang bis nach Svolvær, einer der größten Orte auf den Lofoten und zentraler Ausgangspunkt für Ausflüge in der Region.
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10. Lofoten: Henningsvær und Trollfjord
Früh am Morgen fahren wir nach Henningsvær, einem der bekanntesten Orte auf den Lofoten: verteilt auf mehrere Inseln, mit kleinen Gassen, Hafenumgebung und tollen Aussichtspunkten – und natürlich dem berühmten Fußballplatz direkt zwischen Felsen und Meer. Mittags kehren wir nach Svolvær zurück, bevor am Nachmittag eine Bootstour in den Raftsund und den Trollfjord auf dem Programm steht. Wir starten im Hafen und fahren hinein in die Insel- und Fjordwelt der Lofoten. Unterwegs halten wir Ausschau nach Seeadlern und bekommen an Bord Informationen zu Landschaft, Tierwelt und Küstengeschichte. Im Trollfjord schaltet das Schiff auf Elektrobetrieb um: Dann gleiten wir nahezu lautlos zwischen den steilen Bergflanken durch den engen Fjord.
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11. Abschied nehmen
Du nimmst Abschied und fährst noch einmal durch nordische Landschaften, die sich inzwischen vertraut anfühlen. Am Ende wartet der Rückflug – aber das Nachwirken beginnt oft genau dann: Bilder im Kopf, Weite im Herzen und das Gefühl, Sápmi nicht nur gesehen, sondern ein bisschen verstanden zu haben.









