Reiseberichte

Meine Reise im Privatjet Albert Ballin (Panamericana 2017- HKF1701)

Panamericana von Zürich nach Panama

 

Meine persönliche Teilnahme an einem Teilstück der Kreuzflugreise Panamericana mit der Albert Ballin im März 2017.

Schon die Vorbereitung und Zusendung der Bestätigung, der Vorabinformationen samt Reiseführern und Gastgeschenken (in diesem Fall eine hochwertige Schlafbrille und ein Nackenkissen) waren sehr umfangreich und interessant. Die Gäste, die sich im weiteren Verlauf für das Teilstück im Amazonas Gebiet entschieden hatten, bekamen noch extra eine Reisetasche, da für den Flug mit einer kleinen Chartermaschine nur wenig Gepäck erlaubt war. Auch wurde nochmal auf nötige Impfungen hingewiesen!

Reisebericht:

Endlich ging es am 03.03.17 los. Von Düsseldorf nach Zürich.
Alle Gäste wurden persönlich vom Reiseleiterteam am Flughafen begrüßt – eine Limousine brachte jeden Gast oder jedes Paar separat zum 5-Sterne-Hotel Dolder.

Ein großartiger Service und ich fühlte mich besonders wertgeschätzt! Das Hotel Dolder, natürlich ein absolutes Luxushotel, ließ keinen Wunsch offen.

Am Abend wurde zur Auftaktveranstaltung ins Zunfthaus „Zur Waag“ geladen. Nach einer kurzen Begrüßung des mitreisenden Teams durch Martin Elliger, dem Chefreiseleiter, gab es eine Reiseeinstimmung von Kai Schepp und Hajo Lauenstein, die beiden Lektoren auf dieser Reise. Passend zur Reise wurde ein 4-Gang Dinner mit südamerikanischen Gerichten serviert.

Schön war, dass alle Gäste sich direkt verstanden und sehr locker im Umgang miteinander waren.

Aber nun sollte es endlich losgehen. Früh morgens wurden wir am 04.03.17 vom Hotel Dolder mit Limousinen abgeholt und direkt zum VIP-Flughafen-Bereich gefahren. Ein eigener Bereich für private Flüge mit separatem Sicherheitsbereich, von dem man wieder mit Limousinen zum Flugzeug gebracht wird…. so was Aufregendes!

Und da stand er dann… DER ALBERT BALLIN PRIVATJET, eine A319 CJ

Die Crew stand parat und der Einstieg erfolgte ganz schnell, da immer 2 Gäste vorfuhren. Wir wurden mit Champagner und Häppchen begrüßt! Maximal 44 Gäste können an Bord Platz nehmen. 6 Flugbegleiter, inklusive einem Koch Stewart, der die Speisen immer noch mal entsprechend herrichtet, sorgen für die Sicherheit und das Wohlbefinden an Bord. Nicht zu vergessen sind auch der Pilot, der Co-Piloten und der Techniker, – die gesamte Crew begleitet die Reise komplett. Das ist auch sehr angenehm. Die Crew spricht deutsch und kennt die Gäste und ihre Wünsche umgehend. Allergien, vegetarische Kost und den bevorzugten Wein – alles wird berücksichtigt und schneller serviert, als man es aussprechen kann. Unglaublich!

Sitzplan Albert Ballin
Sitzplan Albert Ballin

Die Zeit an Bord vergeht wirklich wie im Flug! Es gibt wunderbares Essen, sehr schön angerichtet auf Porzellan mit korrespondierenden Getränken und wer mag – nutzt das Bordentertainment.

MEXIKO, 04.03. – 07.03.17

Ortszeit 17.25 Uhr landen wir dann in Toluca. Wie schön, dass die Einreisekarten und Zollerklärungen schon ausgefüllt wurden. So etwas ist ja sonst immer schwierig und umständlich.

Die Einreise geht auch sehr schnell voran. Das Gepäck wird ausgeteilt, wir müssen es nur kurz selber identifizieren und eigenständig mit durch die Kontrolle nehmen. Das geht leider in manchen Ländern nicht anders. Aber dann sehen wir es das nächste Mal auf unseren Zimmern wieder! Zwei große Busse warten auf uns und bringen uns nach Mexiko City.

Im Hotel Four Seasons angekommen, hieß es nur kurz frischmachen und wir wurden schon wieder erwartet …
Neben Tapas wurden außergewöhnliche Cocktails vom Team Mica Rousseau serviert. Mika Rousseau ist derzeit Mexikos Mixologin Nr. 1 und hat Platz 7 aus 12.000 Teilnehmern beim World Class Event in 2016 belegt!

Am nächsten Morgen erwartet uns ein Luxus Bus und bringt uns ins Frieda Kahlo Museum. Untermalt wird der Besuch von einer deutschsprachigen Schauspielerin, die aus „ihrem“ Leben als Frida Kahlo erzählt und dem Ganzen einen einmaligen Touch gibt.
Das Mittagessen findet im „Bellinis“ statt. Das Restaurant ist in der obersten Etage eines Wolkenkratzers und verschafft uns neben dem leckeren Essen einen wunderbaren Blick über Mexiko City!
Am Abend gingen wir zum Essen in die Hacienda de los Morales. Und auch die Crew war anwesend. Eine schöne Überraschung!

Und dann ganz früh am nächsten Morgen um halb fünf stand das erste Ausflug Highlight bevor: eine Ballonfahrt über die Teotihuacan Pyramiden! Das frühe Aufstehen hatte sich auf jeden Fall gelohnt und die ganze Gruppe, bestehend aus Menschen, die schon so viel erlebt hatten, konnte dieses Erlebnis kaum in Worte fassen!

 

Gestärkt und gut gelaunt besuchten wir zu Fuß die Ausgrabungsstätten.

Das Mittagessen wurde individuell im Hotel eingenommen. Auch ein schöner Service.

Nach einer Pause zum Nachmittag stand ein Besuch im anthropologischen Museum an. Extra für uns wurde es an dem Tag geöffnet und unsere eigenen Lektoren machen die Führungen gemeinsam mit den Guides der Agentur, die uns immer begleiten. So viel erfährt man bei einem klassischen Museumsbesuch niemals und wir sind tief beeindruckt.

Zum Abendessen fuhren wir in das Restaurant Dulce Patria, einem der besten Restaurants in ganz Mexiko. Die Inhaberin, Martha Ortiz begrüßt uns sogar persönlich. Sie ist Mitglied in der Jury der Sendung Mexikos TOP Chef.

Völlig erschöpft und müde, fallen wir ins Bett und träumen von den erlebnisreichen Tagen in Mexiko!

GUATEMALA, 07.03. – 10.03.17

Morgens verlassen wir das Hotel in Richtung Flughafen. Noch ein paar Blicke in die Bergregion außerhalb von Mexiko City in Richtung Toluca und es heißt Abschied nehmen und auf zu neuen Abenteuern…

Unser Gepäck wurde durch die Crew vom Hotel zum Flughafen begleitet, während wir noch entspannt beim Frühstück saßen. Schnell die Ausreise- und Sicherheitsauflagen erfüllt und schon fliegen wir nach Guatemala. So ein eigener Check- In Bereich ist wahrer Luxus! Kein Anstehen und nur wenig Kontrolle ist eine Zeitersparnis ohne Gleichen.

Es ist unglaublich! Wir landen und werden direkt in Räumlichkeiten geführt, wo ein paar Stände mit Handarbeiten stehen, bekommen die Passdokumente sofort wieder und es erfolgt die Fahrt ins Hotel nach Antigua. Auf der Fahrt selber nutzen wir den Highway, der zur klassischen Route Panamericana gehört.

Natürlich hatten wir wieder zwei große Busse, so dass wir alle immer auf der Seite am Fenster sitzen konnten, auf der es etwas Spannendes zu sehen gab. Die örtlichen Guides erzählten uns schon viel und wir waren umgehend über Land und Leute informiert. Hajo Lauenstein und Kai Schepp vervollständigten die Berichte. Während wir die Panoramafahrt genossen, war Chefreiseleiter Martin Elliger schon vorausgefahren, um uns eine perfekte Ankunft zu garantieren. Als wir ankamen, bekamen wir unsere Schlüssel – und siehe da: das Gepäck war bereits auf den Zimmern.
Wir bezogen übrigens das Hotel Casa Santo Domingo, ein ehemaliges Kloster mit einem wunderschönen Garten. Passend zur alten Hauptstadt Antigua, schien man hier in einer anderen Welt zu sein.

Das Abendessen hatten wir als individuelles Dinner im Hotelrestaurant.

Morgens am 08.03.17 ging es wieder zu „unserer“ Albert Ballin, um nach Flores zu fliegen. Heute stand die Maya Stätte in Tikal auf dem Programm. In Flores gab es viel zu erklimmen, zu sehen und zu fühlen…. Unsere Guides kannten kein Erbarmen! Auch Vogelspinnen und Schlangen ganz nah zum „kuscheln“, wer wollte! Zum Abschluss gab es ein wundervolles Barbecue auf einer Wiese.

Abends war das Restaurant „Welten“ in Antigua für uns reserviert. Auch wenn man mittlerweile am Abend doch recht müde war, wollte man unbedingt mit dieser herrlich geselligen Gruppe beisammen sein.

Am Donnerstag, 09.03.17, teilte sich die Gruppe. Schon vor der Reise konnte man wählen, ob man zum größten Markt des Landes nach Chichicastenango fahren wollte, der für seine bunten Waren bekannt ist oder zum Atitlan See. Wir entschieden uns für die Bootstour.

Eine schöne Panoramafahrt durch das Gebirge und wieder waren unsere Guides und Lektoren dabei.
Auch die andere Gruppe hatte viel zu berichten. Der Markt, riesengroß und bunt, war wohl überwältigend!
Am Abend gab es eine weitere Überraschung. Das Abendessen wurde in einem der Museen des Hotels eingenommen. Wir wurden durch den Klostergarten gebeten und auf einmal standen wir in einem Kerzenmeer. Der Weg dorthin wurde mit über 1000 Kerzen beleuchtet! Wunderschön und ergreifend!

Panama, 10.03. – 12-03.17

Heute durfte ich im Cockpit den Start erleben. Das ist so ein Brauch, dass immer ein Gast beim Start und bei der Landung dabei sein darf!
Der Flug war leider wieder viel zu schnell vorbei und es war ja unser letzter…. Sehr schade!

In Panama City angekommen, nahmen wir direkt am Altstadtgang teil. Zur Mitte der Stadtführung dachten wir an Eis, denn es war schon recht warm … Und da stand doch tatsächlich jemand parat, der nur für unsere Gruppe Eis schabte und dieses mit Sirup nach Wahl servierte. Eine traditionelle Art der Erfrischung in Südamerika!

Nach einem kurzen Stopp im Hilton Panama, unserem Hotel für den Aufenthalt, warteten drei Hummer auf uns, die uns standesgemäß zum Trump Tower brachten. Natürlich mit Champagner! Im Ocean Sun Casino hatten wir eine tolle Aussicht über Panama City, die Wolkenkratzer und die Altstadt.

Wie soll man die bisherigen Ausflüge und Erlebnisse noch übertrumpfen? Geht das? JA!!
Am Morgen ging es in Bussen zur Marina Gamboa. Von dort aus konnten wir die Schleusen auf der Atlantik-Seite sehen. Mit Motorbooten fuhren wir auf dem Panama Kanal entlang bis zum Gatun See, hatten auch dort wieder ein wunderbares Mittagessen als Barbecue, konnten ein Schiff beim Schleusen zusehen und im Museum verweilen.

Anschließend ging es per Helikopter zurück nach Panama City. Keiner der Gäste ist jemals so lange Helikopter geflogen. Eine knappe Stunde ging unser Rückflug. Aus dieser Perspektive konnten wir erkennen, wie viel Arbeit in diesem Projekt stand und immer noch steht. Den Leidensweg von der Idee bis zur Fertigstellung hatte uns ja schon Hajo Lauenstein erklärt. Es aber auch zu sehen war einfach nur überwältigend!

Am Abend gab es noch eine Fahrt im Diablos Rojos. Diese Busse, natürlich aufgearbeitet und bunt lackiert brachten uns mit lauter Musik in das Restaurant „Tomillo“. Eine Eventloction in einer Hausruine, sehr stylish hergerichtet.

An dieser Stelle hieß es Abschied nehmen von der Reisegruppe. Ich hatten nicht gedacht, dass es so lustig und herzlich zugehen würde. Aber diese Reise war rundum gelungen! Die vielen Kleinigkeiten, die man nicht erwartet, waren großartig. Der Service unschlagbar!

Ganz bestimmt werde ich noch ganz lange von dieser Reise träumen und die Erfahrungen weitergeben.

Heike Plümacher an Bord der Albert Ballin

 

Kreuzflüge – Kreuzfahrt über den Wolken im Privatjet ALBERT BALLIN